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Als eines unserer Mitglieder
einen Kurztrip an die See unternommen hat und es sich gerade bequem
gemacht hatte, um einen Tag in der Sonne zu genießen, kam ein
Mopedfahrer angefahren, der einen Hund zwischen den Beinen sitzen
hatte. In Taiwan ist das nichts Ungewöhnliches und so dachte sie
sich nichts weiter dabei. Der Mopedfahrer nahm eine Kiste vom Moped,
stellte sie ab und band dann den Hund an einer Laterne fest, nachdem er
ihn vom Moped herunterkommandiert hatte. Der Mopedfahrer machte
Anstalten, wieder abzufahren und der Hund ahnte wohl schon, was
passieren würde und fing an, an seiner Leine zu reißen und
versuchte, zu ihm zu kommen. „Schon wieder eine Aussetzung?“, zog es
unserem Mitglied durch den Kopf. Schon brauste er auf seinem Moped
davon; zu weit entfernt um rechtzeitig von unserem Mitglied erreicht zu
werden. Als sie zur Straße kam, sah sie einen schwarzen
dünnen Hund mit großen kahlen Stellen im Fell, angebunden an
die Laterne und jämmerlich krank aussehend.
Aus der Schachtel hörte sie
nur schwache Wimmergeräusche und als sie hineinsah, saß
darin ein etwa drei Monate alter Welpe, der auch unterernährt und
ungesund aussah.
Die schwarze Hündin, die
später DoLi genannt wurde, fing an mit dem Schwanz zu wedeln, als
sie von unserem Mitglied angesprochen wurde. Heute sind Maya –wie die
kleine Hündin genannt wurde- und DoLi völlig gesund und
wieder zu Kräften gekommen. Beides sind liebenswerte Hunde, die
ein neues Zuhause suchen.
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